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Insiderbericht

Nächstenliebe - ganz praktisch !


Das Abenteuer der Nächstenliebe !
Im Juli war es soweit.
14 hochmotivierte TEAMER (ehrenamtliche Mitarbeiter Eckhard, Jochen, Knut,  Michael, Andre, Carsten, Jeremy, Arthur, Andreas, Helmut, Uwe, Timmy, Sebastian, Joachim )  und der Kopf der Truppe - Wolfgang -  setzten sich in den frühen Morgenstunden, zusammen mit ihren Partnern (teilnehmende Jungs Alexander, Michael, David, Georg, Sascha, Dominik, Enrico, Volker und Maximilian ) gen Mecklenburg-Vorpommern in Bewegung; wild entschlossen, der rauhen See der mecklenburgischen Seenplatte zu trotzen, und den Jungs eine gute Woche zu bieten.   
Die Fahrt war regelrecht luxuriös, in einem 50-Personen 4 - Sterne Bus für 24 Paddelfreaks, gesponsert von einem Unternehmer.

Motto von Wolfgang an dieser Stelle:     Für Gottes Kinder nur das Beste !!
Da uns keine grün - weiß gestreiften Wegelagerer auflauerten und kein Achsenbruch aufhielt, erreichten wir schon in den frühen Nachmittagsstunden unser Ziel. Die wildromantische Landschaft der Seenplatte lag zu unseren Füßen.
Schon bald waren wir mit Kanu, Paddel, Vorratstonnen und Zelt ausgestattet und hatten es uns bereits in den frühen Abendstunden - soweit die mecklenburgischen Stechmücken dies zuließen - so richtig gemütlich gemacht.
Am darauffolgenden Morgen konnten wir dann endlich das erste Mal das Paddel ins Wasser stecken. Die Sportskanonen unter uns hatten diesem Augenblick schon die ganze Nacht hindurch schlaflos entgegengefiebert.
Anmerkung des Autors an dieser Stelle: Auch Wolfgang hat es, da extrem lernfähig, bis zum Ende der Woche geschafft den Unterschied zwischen paddeln und rudern zu erkennen. Gott sei Dank !!
Etwa 10 bis 18 Kilometer haben wir pro Tag per Kanu geschafft, oder die Kilometer haben uns „geschafft“, je nachdem wie man das sieht.

Dank vorzüglicher Planung - ein Lob an unsere Organisationstalente Eckhard & Wolfgang - Ablauf eines Kanucamptags für alle Neugierigen in Kurzform:

  •  ca. 7.30 Uhr Wir werden durch Wolfgangs Donnerstimme fürchterlich
     aus dem Schlaf gerissen
  • ca. 8.00 Uhr Frühstück vom Feinsten und Koffeinschock Dank kenianischer  Hochlandbohnen
  • ca. 9.30 Uhr nach einem unglaublichen, aber geregelten Chaos und noch
    unter Auswirkung der kenianischen  Hochlandbohnen stechen wir voller Tatendrang in See. Der Tatendang von Teamern und Partnern hatte jedoch eine etwas unterschiedliche Ausprägung. Zitat Alex : Paddel doch selbst !
  • ca. 9.30 - 12.00 Uhr Paddeln, Paddeln, Paddeln,....
  • Gegen 12.00 Uhr geht die Motivationskurve rapide bergab,
    vor allem bei den Partnern.
  • ca. 12.00 Uhr Mittagspause und Schwänefüttern
  • ca. 13.00 - 16.00 Uhr Paddeln, Paddeln, Paddeln,...
  • Gegen 16.00 Uhr erreichen wir unser nächstes Lager
  • ca. 16.00 - 18.30 Uhr Aufbau der Zelte sowie Totschlagen der Zeit mit  seligem Nichtstun
  • ca. 18.30 Uhr 5 - Sterne Abendessen, unter Aufsicht und mit viel Liebe von Sebastian +  Küchenteam zubereitet
  • ca. 20.00 Uhr Worship, Gebet und Andacht, von Helmut ausgezeichnet  vorbereitet. Anschließend Ausklang mit guten Gesprächen, Lagerfeuer usw.
  • ca. 23.00 Uhr Partner einfangen, Zähne putzen, Handy aufladen und Schlafenlegen.



Was bleibt als Erinnerung nach diesem Kanucamp !

Traumhafte Seenlandschaften - gute Gemeinschaft - Neubesinnung - Inspiration - Transpiration - Anfechtung - wild Campen in einem paradisisch schönen Douglasienwald - Sonnenbrand - Mückenstiche - Muskelaufbau - Stressabbau - „Froschkönig auf Carstens Zeltspitze“ - Spagetti mit italienischer Soße - überwiegend sehr gutes Wetter - Doppelmagnum nach anstrengendem Paddeltag - Seerosenableger als Erinnerung - Schlammaktion nach Kentern - noch mehr Mückenstiche - 7 Scheiben Brot zum Frühstück - Doppelkopfspiel im Kiefernwald  ......... usw. usw.


Wer ist also unser Nächster ?

Im Kanucamp waren dies unsere Partner für eine Woche.

Jungs, die uns nicht umschmeicheln,
uns keinen Honig um den Bart schmieren,
uns keine tiefgründigen geistigen Gespräche aufzwingen oder uns irgendwie zu verstehen geben, dass Sie für eine Woche Paddeln mit uns dankbar sind.

Das sind unsere Nächsten, 
die wir ohne Gegenleistung zu erwarten vorbehaltlos lieben dürfen.
                    
Bei Gott dienen alle Dinge zum Besten !!

Coffee-Man Joachim Wiegel