IndianerCamps für Kinder in Not

Was unser Indianercamp bewirken kann! Dankbrief

Ich fuhr vor fast 20 Jahren das erste Mal ins Indianer Camp. Ich weiß noch, dass ich im ersten Jahr, als meine Schwester hinfuhr, noch zu jung war. Als ich dann endlich 8 Jahre alt war, war ich mächtig aufgeregt. So etwas wie Urlaub oder auch nur Tagesausflüge gab es in meiner Familie so ziemlich gar nicht.  Meine Mutter war alleinerziehend mit 4 Kindern, mein Vater saß im Gefängnis. Meine Mutter hatte weder das Geld, noch die Nerven, um etwas mit uns zu unternehmen. Andere Kinder fuhren mit ihren Eltern zur Kirmes, ins Hallenbad oder in Vergnügungsparks. All so etwas kannte ich in meiner Kindheit nicht. Alles, was ich unternehmen konnte war, was ich eigenständig tun konnte. Dementsprechend war es für mich etwas wahnsinnig Besonderes, jeden Sommer die Möglichkeit auf eine Woche Erlebnisurlaub zu erhalten. Ich freute mich das ganze Jahr darauf. Die Aussicht auf diese eine Sommerferienwoche gab mir in vielen schwierigen und/oder einsamen Momenten Kraft, die Zeit bis dahin zu überstehen. Ich erinnere mich, dass ich manchmal in meinem Bett lag und mich ins Camp träumte, weil es ein Ort war, an dem ich mich einfach nur glücklich und unbeschwert fühlen konnte.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt weiter, wie die heutige Mutter Ihre Kindheit im Camp sieht…..

Fortsetzung Dankbrief

………..In der Sozialen Arbeit kennt man die Wichtigkeit der Erlebnispädagogik: Sie stärkt die Persönlichkeit, wie auch die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Im Prinzip ist es genau das, was das Indianercamp ausmacht. Man findet neue Freunde und erlebt mit ihnen kleine Abenteuer. Das reicht vom Übernachten im Zelt, was vor allem vielen Kindern aus Großstädten fremd ist, über Seifenkistenrennen, bis zum Highlight der Lagerolympiade, bei der man im Team spannende und kniffelige Aufgaben lösen muss. Er gibt viele verschiede Möglichkeiten, Auszeichnungen zu erhalten. In einem Jahr bekam ich eine Urkunde für das beste „Lagertagebuch“. Dieses besitze ich noch heute.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man sich als Kind nicht mehr in dem Umfeld befindet, dass einen oft nur als Kind eines Inhaftierten stigmatisiert. Ich kam aus einem Dorf, in dem jeder wusste, wo mein Vater war und auch, warum er dort hin musste. Seit ich denken kann, waren wir ausgegrenzt. Ob man sich aber akzeptiert und gemocht zu fühlen kann, beeinflusst das Selbstbewusstsein eines Menschen immens. Im Indianer Camp machte ich ganz neue Erfahrungen: Mir wurde das Gefühl vermittelt, dass ich vollkommen okay war, so wie ich war. Noch heute kann ich mich sehr plastisch daran erinnern, wie gut ich mich fühlte, wenn wir abends alle zusammen am Lagerfeuer saßen und zusammen Lieder wie „Der Clou“ sangen. Hier heißt es „Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur. Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur. Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist du, das ist der Clou. (…)“. So kitschig es auch klingen mag: Noch heute steigen mir Freudentränen in die Augen, wenn ich daran zurück denke. Jedes Kind braucht es, zu hören, dass es wertvoll ist und geliebt wird. Meine Mutter konnte mir das jedoch nie wirklich zeigen.

Heute bin ich selbst alleinerziehende Mutter. Das was ich in meinem Leben erlebt habe, hat vieles in mir kaputt gemacht. Ich leide seit meinem 14. Lebensjahr an schweren Depressionen und eine Partnerschaft zu führen ist für mich mit großen emotionalen Herausforderungen verbunden. Trotzdem habe ich es geschafft, mein Leben zu stabilisieren. Ich habe meine Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen und studiere inzwischen erfolgreich. Auch, wenn ich bei Gott keine perfekte Mutter bin, weiß ich, dass mein Sohn es bei mir sehr gut hat. Ich habe einen stabilen Freundeskreis und die Depressionen werden immer schwächer. Ich denke, wenn man meine schwierigen Startbedingungen ansieht, habe ich in meinem Leben sehr viel geschafft. Und ich bin überzeugt davon, dass die Abenteuerurlaube im Indianer Camp hierzu durchaus beigetragen haben.

Deswegen danke ich Sandy und Wolfgang dafür, dass sie sich seit so vielen Jahren für Menschen in Notlagen engagieren und natürlich auch allen, die sie dabei mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit oder durch finanzielle Hilfen unterstützt haben. Sie alle liefern einen wichtigen Beitrag für Entwicklung von sozial benachteiligten Kindern.

Unser Kochwagen geht auf große Fahrt

Der Häuptling hat einen Vogel

Gemeinsam mit seiner Frau Tamara, im normalen Beruf Sonderpädagogin im Schuldienst ist es ihnen ein Herzensanliegen, Ihren Urlaub unseren Kids zu widmen. Auch in diesemJahr hat unser Häuptlingsehepaar wieder ein spannendes Wochenprogramm für ihre Kinder zusammengestellt.

Beim 2-stündigen Besuch des „Bund der Falkner und Greifvogelfreunde e.V.“ auf unserem aktuellen Indianercamp erläuterten 4 ambitionierte Falkner unseren Kids die Aufzucht, Pflege und Jagd mit Falken und anderen Greifvögeln. Mitgebracht hatten sie 4 ihrer Vögel. Fasziniert von den großen Vögeln durfte jedes unserer Kinder einen der Vögel auf der Hand tragen. Ein Erlebnis der besonderen Art getreu unserem Motto: „Nur das Beste für unsere Kids“.

Dreister Überfall im Indianercamp

Erste Indianerpflicht – immer das Zelt zumachen. Tips und Tricks des Lagerhäuptlings, die unseren teilnehmenden Indianern immer wieder vermittelt werden. Das sichert das Überleben in der Wildnis. Unser Chaoten-Team (Jungs im Alter von 12-13 Jahren) hören natürlich nie zu, wenn etwas vermittelt wird und ist ja auch Blödsinn, was der Häuptling so abläßt. Insofern haben sie natürlich auch keinen Sinn für solche blödsinnigen Ratschläge. Sie wissen wie es läuft!!! Gestern war es wieder mal so weit. Während des Lagerfeuerabends war natürlich ihr Zelt offen. Die Feinde (nachtaktive Nacktschnecken der besonderen Oberhombeach-Aufzucht von Wolfgang und Sandy)lauerten während dieser Zeit am Bachufer und hatten das Chaoten-Team immer im Auge. Als das „Chaoten-Team“ dann noch zu einer Nachtwanderung von 23:00 bis 23:30 aufbrachen, war das ein Geschenk des Himmels.Die Feinde machten sich sofort auf. Den Weg fanden sie besonders gut, denn sie gehen nach „Geruch“. Und der besondere Campgeruch von 12-13 jährigen Jungs nach 5 Tagen Indianercamp aus dem Chaoten Zelt wies ihnen den Weg. Als die Feinde dann das offene Zelt fanden, schlüpften jede Menge (es war halt ein besonders großer Stamm der berühmt-berüchtigten Oberhombacher-Nacktschnecken)sofort dort hinein und verteilten sich gleichmässig in Schlafsäcke, Schuhe und andere möglichen Verstecke. Was natürlich nicht schwierig ware bei dem „ordentlichen“ Zeltinnern. Als dann die „Chaoten-Jungs“ von der Nachtwanderung zurückkamen, gab es nachts um 1:00 Uhr eine lautstarke freudige Begrüßung, als der erste mit nackten Füßen auf eine „Oberhombacher Nacktschnecke“ trat. Nachdem die anderen des Chaoten-Teams dann auch in ihren Schlafsäcken mit den „Gästen“ in Berührung kamen, wurde die Nacht zum Tage……. Beim Frühstück waren die „Jungs“ dann schon ein bißchen kleinlauter und hörten genau zu, was der „Häuptling“ an Tips und Tricks weitergab.

Es ließ sich am nächsten Morgen aber nicht mehr genau recherchieren, warum „Oberhombacher Nacktschnecken“ gerade dem Zelt der „Chaoten-Jungs“ einen Besuch abstatteten. Ob es der Zufall so wollte, ob es die Geruchsentwicklung des Zeltes war oder oder oder. Die Fakten werden sicher nie zu klären sein und werden in die Geschichtsbücher des 25. Indianercamps eingehen.
Denn die Mitarbeiter hüllen sich in Schweigen.(„…ohne meinen Alltours sage ich nichts“).
Eines der besonderen Nacht-Erlebnisse auf unseren Indianercamps, von denen noch die Enkel der heutigen „Chaoten“ erzählen werden.

Der große Häuptling ruft

Abenteuer Zeltlager für notleidende Kinder
Wir laden seit 25 Jahren benachteiligte Kinder zu einem spannenden Indianer-Urlaub ein.
In vielen Familien sind die Probleme und Belastungen, arm zu sein für Eltern und Kinder groß. Die Familien erleben Ausgrenzung. Die Kinder kommen in schwere psychische Konflikte und nehmen Schaden in ihrer Entwicklung. Oft haben sich hohe Schulden aufgetürmt. Es fehlt am Nötigsten. Die oft alleinerziehenden Mütter sind nicht in der Lage, ihren Kindern einen Urlaub zu bieten.

Kinder in sozialen Brennpunkten waren oft noch nie in Urlaub. Ja, das gibt es noch. Und diese Kinder sind unschuldig daran.  Möchten Sie einem dieser Kids einen Abenteuer-Urlaub ermöglichen?

Der Wunschtraum eines jeden Kindes wird jetzt wahr. Einmal wie richtige Indianer, mitten im Wald leben, am Lagerfeuer essen, abends dort zünftige Lieder zur Gitarre singen, spannende Geschichten im Feuerschein hören und so weiter und so weiter.

Besonders beliebt ist unsere Nachtwanderung mit den mitternächtlichen Überraschungen. Oder unser Überlebenstraining mit dem eigenen Survival-Kit. Auszugsweise hier das Programm eines Indianercamps:

  • Zeltlager im Wald
  • Nachtwanderung mit mitternächtlichen Überraschungen
  • Geländespiele
  • Überlebenstraining
  • Indianertricks
  • Lagerfeuerromantik
  • Bruzzeln am Lagerfeuer
  • Abenteuer Spielplatz und viele Spiele

Die Kinder und Mitarbeiter leben eine Woche in Indianerzelten.
Die Verpflegung erfolgt über einen, von unserem Freundeskreis speziell hergestellten Kochwagen, der mit allem notwendigen ausgestattet ist, wofür eigene Mitarbeiter zuständig sind.
Im Vorfeld werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter für diesen Einsatz geschult.

Seit 1989 bieten wir für benachteiligte Kinder aus Deutschland spannende,  kindgerechte Urlaubswochen  auf einem unserer beliebten Indianercamps. Aufgrund unserer langjährigen Betreuungsarbeit haben wir Einblick in die jeweilige schwierige Situation dieser Kinder. Sie helfen uns durch Ihre Urlaubspatenschaft benachteiligte Kinder nicht zu verlieren. Gleichzeitig geben Sie diesen vergessenen Kindern Hoffnung, dass sie eine Chance haben und wieder Anschluss bekommen können. Essen am Lagerfeuer, spannende Wald-Geländespiele, Abenteuer-Spielplatz am Bachufer und viele andere Überraschungen lassen Kinder ihre Not vergessen. Werden Sie Indianercamp Kinder – Pate und ermöglichen Sie einem benachteiligten Kind einen spannenden Kinderurlaub auf einem unserer Indianercamps !

Sandy & Wolfgang Kremer Gründerehepaar

 

Unterstützen Sie notleidende Kinder in Deutschland

Werden Sie jetzt Indianercamp-Pate!

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Spenden für Kinder in Not

Wir kümmern uns seit über 25 Jahren um Kinder in Not in Deutschland. Ihre Spende kommt 100%ig an.

 

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Gemeinsam mit Ihnen können wir vielen in Not geratenen Familien und Kindern in Deutschland helfen.

 

 

 

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Wir bieten viele und unterschiedliche Möglichkeiten sich bei uns zu engagieren und so Kindern in Not zu helfen.

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